Inkaschamanismus


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Noch heute existieren in Südamerika bis über 5000 Jahre alte Traditionen, welche reich an spiritueller Weisheit sindRuinenHome und über ein immenses Heilwissen verfügen. Dazu gehört auch das Volk der Qero, deren Einwohner direkt von den Inka abstammen und ca. 500 Jahre lang unentdeckt von den spanischen Inquisitoren hoch in den peruanischen Anden überlebt und ihr Wissen von einer Generation zur nächsten mündlich weitergegeben haben. Mittlerweile haben die Qero sich der westlichen Welt geöffnet, um ihr Wissen mit uns zu teilen.

Für die Qero Indianer ist die ganze Welt von Bewusstsein erfüllt. Alles ist beseelt: Die Menschen, die Erde, die Sonne, der Mond, die Berge, die Sterne und die Tiere... sind allesamt nur verschiedene Formen der einen, alles belebenden Energie, kausay, mit der wir jederzeit in einen bewussten gegenseitigen Austausch treten können.

Frei von beklemmenden Dogmen und moralischen Kategorisierungen, kennt diese faszinierende Tradition nur ein Gesetz: Ayni, die heilige Gegenseitigkeit, welche durch den kontinuierlichen Fluss von Geben und Nehmen, Ordnung und Harmonie erhält.

Um diese transzendentale Welt zu erfahren, müssen wir nur lernen, unseren Verstand in Harmonie mit unserem Herzen zu bringen und direkt in den Kosmos der lebendigen Energie, dem kausay pacha einzutauchen.

So werden wir selbst Teil der tiefgreifenden Botschaft dieser Kosmologie, der wichtigsten Überzeugung der Anden-Völker, dass wir hier sind, um in Harmonie mit Mutter Erde und all unseren Brüdern und Schwestern unser innerstes Potential in Liebe zu entfalten.

Für die Qeros gibt es auf diesem Weg keine besseren Meister als die Elementargeister der Natur. Durch sie, undRuinenHome2 dank ihrer offenen und wahren Sprache werden wir uns bewusst, wie eingeengt wir in unserem ständig vergleichenden und suchenden Verstand sind und wie groß unser Mangel über das umfassende Wissen ist, welches in der Welt der Energien verborgen liegt, darauf wartend, von uns erkannt zu werden.

Alles in dieser Welt ist lebendige Energie. Durch diese Erfahrung beginnen wir auf dem Pfad der spirituellen Künste der Anden-Tradition zu reisen. Einem Pfad, in dessen Zentrum die direkte persönliche Erfahrung steht.

 

Text: André Hirschmann
Photos: Josef Hilger

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