Sich wieder krank machen

„Wer das Gleichgewicht der Natur nicht achtet,
verliert irgendwann sein eigenes“

Tanja Regmann
Gründerin des „Project Blue Sea“
zum Schutz der Meere

Die Idee darüber zu schreiben bekam ich, nachdem trotz guter Ausbildung, Behandlung und Operation, manche Patienten nach einiger Zeit wieder krank wurden. Sie hatten keine Veränderungen an ihrem Lebensstil vorgenommen. Sie  m u s s t e n quasi wieder krank werden.

Seit 1981 bin ich als Heilpraktiker tätig und habe ab 1988 ca. 2.500 Reiki-Praktiker ausgebildet. Als abstinenter Alkoholkranker mit ca. 2.900 AA-Meetings seit 1975 habe ich beobachtet, dass zwischen Arthrose, Asthma-, Diabetes, Krebs-, Nikotin-, Fett- und Alkoholkranken,
das gleiche Strickmuster der Selbstvernichtungssucht besteht
.
Hierzu eine Dokumentation aus:
Fritjof Capra -  Das neue Denken, 5. Teil:
Die Suche nach dem Gleichgewicht, den Teil eines Gesprächs mit Fritjof Capra und dem Arzt Carl O. Simonton zitieren, der mit seiner Frau Stephanie die revolutionäre Geist/Körper-Methode der Krebs-Therapie entwickelte. Dieser Teil des Gesprächs  erscheint mir für meine Arbeit am wichtigsten.

Hierzu ein Auszug aus dem Interview von Frietjof Capra mit dem Krebsarzt Simonton, O. Carl.

 Capra: „Zu meiner großen Überraschung berichtete Simonton, viele Themen, die ich selbst als von entscheidender Bedeutung für die medizinische Wissenschaft ansah, seien während seiner medizinischen Ausbildung kaum erwähnt worden.
Die Frage: “Was ist Gesundheit?” wurde niemals angesprochen, weil sie als philosophische Frage galt. Sehen Sie, wenn Sie eine medizinische Fakultät besuchen, befassen Sie sich nicht mit allgemeinen Vorstellungen. Eine Frage wie “Was ist Krankheit?” wird grundsätzlich nicht erörtert. Ebenso wenig Fragen wie “Was ist die richtige Ernährung”, oder “Was ist ein gutes Sexualleben”. Die medizinische Wissenschaft würde sich auch nicht mit Entspannung befassen, weil Entspannung für sie zu subjektiv ist. Vielleicht spricht man gerade noch von der Muskelentspannung, die sich mit einem Elektromyographen messen lässt, aber das ist auch schon alles.
Daran erkannte ich eine weitere Folgeerscheinung der kartesianischen Spaltung zwischen Geist und Materie, die den Mediziner veranlasst, sich ausschliesslich auf die physischen Aspekte der Gesundheit zu konzentrieren und alles, was zum mentalen oder spirituellen Bereich gehört, unbeachtet zu lassen.
  <<Da haben Sie recht>>, stimmte  Simonton mir zu. << Die medizinische Wissenschaft behauptet ja, eine objektive Wissenschaft zu sein. Sie vermeidet moralische Urteile und geht philosophischen und existentiellen Streitfragen aus dem Wege. Mit dieser Einstellung impliziert sie, dass diese Themen für sie nicht von Bedeutung sind.>>
Die Erwähnung existentieller Fragen erinnerte mich an die von Elisabeth Kübler-Ross kritisierte Haltung vieler Mediziner gegenüber dem Tod und dem Vorgang des Sterbens. Carl stimmte mir voll und ganz zu. <<Es ist sehr wichtig, im Zusammenhang mit der medizinischen Wissenschaft vom Tod zu sprechen>>, erklärte er nachdrücklich. <<Bis vor kurzem hat unsere Gesellschaft den Tod verleugnet, und innerhalb der Ärzteschaft tun wir das immer noch. Leichen werden heimlich während der Nacht aus den Krankenhäusern abtransportiert. Für uns bedeutet Tod berufliches Versagen. Wir haben Tod als ein absolutes Phänomen betrachtet, ohne es näher zu qualifizieren.>>
Auch bei diesem Gedanken war für mich der Zusammenhang mit der kartesianischen Spaltung offenkundig. <<Bei einer Trennung von Geist und Körper >>, warf ich ein, <<hätte es ja doch keinen Sinn, den Tod zu qualifizieren. Der ist  dann nichts weiter als der totale Stillstand der Körper-Maschine.>>
<<Ja, zu dieser Haltung neigen wir Mediziner. Wir unterscheiden nicht zwischen einem guten und einem armseligen Tod.>>
Da ich wusste, dass Simonton in seiner eigenen Praxis ständig mit dem Tod konfrontiert war, interessierte es mich, wie er selbst den Tod qualifizieren würde. <<Eines der grossen Probleme beim Krebs ist unsere Annahme, dass Menschen, die an Krebs sterben, nicht auf diese Weise zu sterben wünschen, dass sie gegen ihren Willen sterben. Viele Krebspatienten denken so.>>
Ich war nicht ganz sicher, worauf Simonton hinaus wollte. <<Ich dachte immer, die Menschen ganz allgemein wollen einfach nicht sterben>>, warf ich ein.
<<Das hat man uns glauben gelehrt>>, fuhr Simonton fort, <<aber ich glaube nicht daran. Ich bin der Meinung, wir alle wollen leben und wollen sterben, an manchen Tagen mehr, an manchen Tagen weniger. Im Augenblick ist der Teil, der sterben will, ziemlich klein.>>
  <<Dann gibt es also  stets einen Teil von uns , der sterben will?>>
  <<Ja, das glaube ich. Nun ergibt die Aussage <Ich möchte sterben> für mich keinen Sinn. Sinnvoll ist jedoch, wenn ich sage, ich möchte vor etwas fliehen, etwa vor gewissen Verantwortungen. Und wenn kein anderer Fluchtweg offen ist, dann wird der Tod – oder zumindest Krankheit – erheblich akzeptabler.>>
  <<Dann wäre also der Tod als Flucht ein armseliger Weg des Sterbens?>>
  <<Ja, ich halte dies nicht für eine gesunde Art zu sterben. Ein anderer Teil, der sterben möchte>> erläuterte Simonton, << ist der Teil der zu bestrafen wünscht. Viele Menschen bestrafen sich selbst und andere durch Krankheit und Tod.>>
Jetzt begann ich zu begreifen. <<Dann kann es schliesslich aber auch einen Teil von uns geben, der sagt: <ich habe mein Leben gelebt, und jetzt ist es Zeit zu gehen.> Das wäre dann der spirituelle Teil.>>
  <<Ja>> erwiderte Simonton. <<Und ich würde sagen, das wäre die gesunde Art zu sterben, ohne krank zu sein. Doch haben wir das bisher nicht richtig untersucht . Wir kümmern uns nicht um Menschen, die ihr Leben voll ausleben und dann einen schönen, gesunden Tod sterben.>>


Soweit der Text, dem ich mich voll und ganz anschliesse und mit der Veröffentlichung meinen Teil als freiberufliches, privates  Mitglied in einem gewollt kranken Gesellschaftssystem beitragen  kann, das der "Kleine Mann" und die "Kleine Frau" bisher gewählt hat. Kostenlos mehr über den "Kleinen Mann" von Wilhelm Reich in: Fischer-ORGON-Technik www.orgon.de,
Kapitel 19 des Buches "Wie man den Verstand verliert" von Jürgen Fischer veröffentlicht auf www.orgon.de Hör noch mal zu, kleiner Mann
Siehe dazu mein merkwürdiges Reiki-Buch:
Reiki-Pur
© - die universale Energiemedizin -

 Die Entfremdung des Kindes von der Natur -und die Folgen:
Trennung von mir und dir Seiten 35/40

Literatur
Simonton, O. Carl/Matthes-Simonton, Stephanie/Creighton, James: Getting Well Again, Los Angeles 1978 (dt. Wieder gesund werden, Rowohlt, Hamburg 1982). Quelle: Capra Frietjof - geboren
01. Februar 1939 in Wien, ist ein Physiker, Systemtheoretiker, Philosoph, Autor und ein führender Vertreter einer ökologisch-ganzheitlichen Weltsicht. Ich nenne ihn mit Fug und Recht:
„Der Mann der 10.000 Dinge.“ Er lebt zurzeit in Berkeley, Kalifornien. 
http://de.wikipedia.org/wiki/Fritjof Capra .

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